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NACHWACHSENDE ROHSTOFFE
Aufschwung in grün – Biokunststoffe florieren Styropor aus Algen, Tüten aus Kartoffeln und Kleider aus Milch, die sich nach Gebrauch in Kompost auflösen: Biokunststoffe verschaffen nicht nur ein gutes Öko-Gewissen, sondern sind oft auch ökonomisch vorteilhaft. «Selbst im Krisenjahr 2009 konnten die Hersteller von biologisch abbaubaren Kunststoffen ein moderates Wachstum verzeichnen», erläutert Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Ceresana Research, das dazu eine Studie veröffentlicht hat. Der positive Trend hält an: Die weltweit rund 80 Produzenten von Biokunststoffen wollen bis 2012 ihre Produktion auf mehr als 300.000 Tonnen pro Jahr verdoppeln. Das sind dann zwar nach wie vor nicht einmal ein Prozent des gesamten Kunststoffmarktes – aber es sind zweistellige Wachstumsraten.
LABOR-, PILOT- UND TECHNIKUMSANLAGEN
Entwickeln für die Zukunft im Hause Nordson Der passenden Auftragstechnologie auf der Spur. Im hochkarätig ausgestatteten Technikum können Kunden unter realen Produktionsbedingungen testen Die Investition in eine neue Beschichtungslinie stellt immer ein gewisses Risiko dar. Bringt die neue Technik tatsächlich die Vorteile, die man sich von ihr erhofft? Werden diese Möglichkeiten vom Verbraucher honoriert und entsprechend vergütet? Oder sind zusätzliche verfahrenstechnische Schritte zu berücksichtigen, um ein Produkt zu haben, das den Absatz am Markt sichert? Wer diese Fragen im Vorfeld genauestens geklärt haben will, kommt nicht daran vorbei, seinen Endkunden serienfähige Produkte auf den Tisch zu legen, um die Qualität testen zu lassen.
Interview mit Christina Fuchs Sales Manager Europe Web Coating Systems, Nordson Engineering GmbH – Web Coating Systems Group Welche Fragestellungen (Versuche, Tests) können in Ihrem Technikum untersucht werden? Ein großer Teil der Versuche erfolgt natürlich, um die Erfüllung der Anforderungen an einen Beschichtungs-/Laminierprozeß abzusichern und dem Kunden die Sicherheit zu geben, dass seine Anforderungen durch die angebotene Systemkonfiguration gewährleistet werden. Darüber hinaus werden für und mit unseren Kunden Produktentwicklungen betrieben. Eine absolute Diskretion und Geheimhaltung bei allen Versuchen ist für uns selbstverständlich.
Proof of Concept für Innovationen in der Beschichtungs-/Drucktechnik Interview mit Thomas Kolbusch, Vice President, Coatema Coating Machinery GmbH Welche Laborgeräte stellen Sie her? Die Firma Coatema bietet Laboranlagen für die Bereiche Beschichten, Drucken und Laminieren von Stückgut und flexiblen Substraten an. Neben den klassischen Auftrags- und Drucksystemen können auch verschiedene Substratvor- und -nachbehandlungen, Trocknertechnologien, UV-Vernetzungssysteme, Kalander und Nanoimprintverfahren in die meist modular aufgebauten Anlagen integriert werden. Alle Anlagen können sowohl für Reinraum, als auch mit Schutzgasatmosphäre ausgelegt werden. Coatema ist in den führenden Forschungsinstituten in Europa mit ihren Laboranlagen, insbesondere in High-Tech-Bereichen, wie Flexible Electronics, Membran, Batterie, Brennstoffzelle, Solar, Prepreg etc. vertreten.
VERANSTALTUNG NACHLESE
«Haftungsverbesserung durch Oberflächenfunktionalisierung mittels Atmosphärendruckplasma» Vom 09.–10. Juni trafen sich 71 Teilnehmer zum fünften Workshop zur Haftungsverbesserung durch Oberflächenfunktionalisierung mittels Atmosphärendruckplasma-Technologien im Seminaris Hotel Potsdam. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Anwenderkreis Atmosphärendruckplasma (ADP). Neben dem Workshop gab es auch eine kleine, feine Ausstellung. In den Pausen, sowie abends am See mit dem Anwenderkreis ADP-Stammtisch gab es reichlich Gelegenheit die gebotenen Inhalte im Einzelgespräch zu vertiefen, und zu netzwerken.
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VERLAG
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